Titelbild für Artikel Im grünen Bereich.
TEXT: Astrid Schwamberger · FOTOS: Cornelis Gollhardt

Im grünen Bereich.

Mit Checkliste und Ranking Booster hoch hinaus.

Ein Platz weit oben in der Hotelliste sichert Aufmerksamkeit und hilft, Gäste zu gewinnen. Ein gutes Ranking kommt jedoch nicht von allein. Wer clever ist, justiert an der ein oder anderen Stelle nach. Leon Heymann vom Kölner Hotel am Augustinerplatz nutzt dazu die Checkliste der HRS Group und jongliert mit dem Ranking Booster.

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Leon Heymann: »Wer oben steht, wird geklickt.«

Im Hotel Am Augustinerplatz ist alles im grünen Bereich: Seit wenigen Wochen glänzt in dem Haus in der Kölner Innenstadt ein vierter Stern am Eingang und im Herbst gehen die neu gestalteten Einzel- und Doppelzimmer an den Start; für das Makeover hat Geschäftsführer Leon Heymann Newman Interior Design aus Berlin verpflichtet. Auch was die Platzierung in der HRS Hotelliste betrifft, macht das 53-Zimmer-Haus eine gute Figur: Es ist Stammgast unter den Top Ten. Gut so, denn: »Wer oben steht, wird geklickt«, so Heymann.

Die Topposition hat er vielen verschiedenen Faktoren zu verdanken: Da ist zum einen das Preis-­Leistungs-­Verhältnis und zum anderen die Conversion Rate, also das Verhältnis von Seitenaufrufen und Buchungen. Darüber hinaus beeinflusst eine Handvoll weiterer Aspekte aus den Bereichen Kundenzufriedenheit, Hotelattraktivität, Erscheinungsbild, Angebotsvielfalt und Verfügbarkeit die Rangordnung. Die HRS Group stellt sie in einer Checkliste im Hotel-Serviceportal übersichtlich dar. Punkte in den Ampelfarben Rot, Gelb und Grün signalisieren jeweils, ob noch Luft nach oben ist. »Je mehr Ampeln auf Grün stehen, desto besser«, bringt Leon Heymann das ausgeklügelte System auf einen einfachen Nenner.

Hausaufgaben gemacht

Die Rechnung scheint aufzugehen: Ruft Heymann die Checkliste im Hotel-­Serviceportal auf, sieht er grün. Schaut er in die Hotelliste, rangiert sein Haus weit oben. Das heißt aber auch, dass das Hotel Am Augustinerplatz die Kriterien erfüllt, auf die Gäste Wert legen – und dass Heymann kontinuierlich seine Hausaufgaben macht. »Zuletzt haben wir uns um die Kategorie Hotelattraktivität gekümmert«, sagt er. Fürs Gratis-WLAN, kostenlose Stornierung bis 18 Uhr am Anreisetag und Buchbarkeit am Anreisetag gab’s denn auch grüne Punkte.

Bei gelben Punkten würden bei Heymann indes die Alarmglocken schrillen: »Ich würde sofort reagieren, wenn eine Ampel auf Gelb stünde.« Dass er es aber gar nicht erst so weit kommen lässt, beweist er beim Thema Erscheinungsbild. Die Art und Weise der Präsentation auf HRS.de steht als Nächstes auf seinem Zettel. Der gelernte Hotelfachmann nimmt die Renovierung zum Anlass, um den Anteil an hochwertigen Fotos in HD-Qualität zu erhöhen. Hundert Prozent sind angepeilt. Derzeit liegt der Anteil bereits bei 79 Prozent – ein guter Wert, der nicht zum Handeln zwingt. Doch aktuelle, ansprechende Fotos und Videos fördern nun mal den Verkauf. Auch Anzahl, Auswahl und Auflösung der Fotos spielen eine Rolle. »Da achten wir sehr drauf«, betont Heymann.

Mit dem Ranking Booster kann ich auf die aktuelle Buchungslage reagieren.

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Ampelsystem: Bei Grün geht’s, bei Gelb, Rot geht noch was

Hier geht die Post ab

Aber welche Punkte aus der Checkliste zahlen denn nun besonders ein auf das Ranking? Ist es vor allem der vorbildliche Umgang mit Gästebewertungen? Heymann und seine Mitarbeiter antworten, sobald ein Gast eine Bewertung abgegeben hat, und versuchen unmittelbar, Fehler abzustellen. Oder ist es eine möglichst große Auswahl an Preis- und Zimmerkategorien, die für den ultimativen Kick sorgt? Immerhin gewährt Heymann bis auf den Last-minute-Rabatt die ganze Palette an möglichen Rabatten. Er nutzt den Firmenrabatt für Geschäftsreisende; mit dem Business-Tarif-Logo hebt sich das Hotel Am Augustinerplatz als Folge von der Konkurrenz ab. Das große Ganze bringe den Erfolg, ist Heymann überzeugt. Jedoch: »Richtig viel und sofort etwas gebracht hat der Ranking Booster.«

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Dank Topreferenzen und Checkliste: Hotel Am Augustinerplatz fast spitze

Mehr Klicks, mehr Buchungen

Der Ranking Booster ist ein zusätz­liches Tool im Hotel-Serviceportal von HRS, mit dem sich über eine frei wählbare Zusatzkommission die Sichtbarkeit in der Hotelliste auf einen Schlag erhöhen lässt. Mithilfe eines Schiebereglers bestimmen die Nutzer selbst, um wie viele Plätze sie ihr Haus ­pushen möchten. Sie können ihn jederzeit an- oder ausschalten, höher oder niedriger einstellen, für bestimmte Zeiträume oder durchgehend aktivieren. »Der Ranking Booster bietet mir die Möglichkeit, unmittelbar auf meine aktuelle Buchungslage zu reagieren«, schwärmt Leon Heymann. Künftig will er ihn beispielsweise an den starken Messetagen einsetzen, um die dann höheren Raten an prominenter Stelle zu vermarkten. Auch nach der Renovierung soll das Tool eine Rolle spielen: »Im Herbst werden wir den Ranking Booster sehr stark nutzen, um unsere neuen Zimmer an die große Glocke zu hängen und der Welt zu zeigen, dass wir ein Vier-Sterne-Haus sind.«

Heymann weiß, was er tut, blickt er doch auf zwölf Monate zurück, in denen er den Ranking Booster »sehr hoch eingestellt« und auf Herz und Nieren getestet hatte. »Damit schafften wir es sogar bis auf Platz zwei.« Der Effekt kann sich sehen lassen: Zwanzig Prozent mehr Klicks und 25 Prozent mehr Buchungen im HRS Portfolio waren zu verzeichnen. Womit bewiesen wäre, dass eine bessere Platzierung zu mehr Buchungen führen kann, die wiederum mehr Bewertungen und mehr Umsatz nach sich ziehen, wodurch sich langfristig das Ranking ganz automatisch verbessert – eine Kettenreaktion.

»Der Ranking Booster ist perfekt, um die Hotelliste positiv zu steuern«, fasst der Hotelchef zusammen. Die Kommission, die er dafür erfolgsbasiert zusätzlich zu den 15 Prozent Vermittlungsprovision an HRS zahlt, verbucht er als Marketingbudget. »Es ist ein Rechenexempel«, sagt Heymann.