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TEXT: Astrid Schwamberger

Ihr seid Helden!

HRS bedankt sich bei Geschäftsreisenden.

Vor allem Geschäftsreisende goutieren die effizienten Services und Tools, mit denen ihnen das Hotelportal HRS die Buchung und Abwicklung ihres oft stressigen Dienstreise-Alltags erleichtert. Mit der Werbekampagne »Businesshelden« rückt HRS jetzt noch näher an diese wertvolle Klientel. Sehr zum Vorteil seiner – diese Angebote (aus)machenden – Hotelpartner.

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HRS Senior Brand Manager Norman Grafweg

Geschäftsreisende geben unermüdlich ihr Bestes, oft weit weg von Zuhause. Strapazen auf Reisen nehmen sie auf sich, weil sie ihren Job lieben, erfolgreich sein wollen und nach Anerkennung streben. Im Scheinwerferlicht stehen sie jedoch selten – und auch nicht auf den Titelseiten von Manager-Magazinen.
Dieses fahrende Volk nimmt HRS jetzt noch stärker ins Visier und widmet ihm eine multimediale Werbekampagne: mit TV-Spots, die bei n-tv, N24 und auf den Sendern der RTL-Gruppe ein Millionenpublikum erreichen; mit dem Wettbewerb »Deutschland sucht die Businesshelden« in der Wirtschaftswoche und mit personalisierbaren, viralen Filmen sowie augenzwinkernden Postings bei Facebook. Damit will HRS die Buchungen dieser wertvollen Zielgruppe bei seinen Hotelpartnern ankurbeln.

Ein bisschen Dank muss sein

Seit Februar am Start, zahlt sich die Businesshelden-Kampagne bereits aus: So steige die Zahl der Registrierungen für den Business-Tarif und der Buchungen deutlich an, sagt Norman Grafweg und stellt die einzelnen Aktionen vor:

TV-Spots: In den Werbespots kommen Anerkennung und Dank zum Ausdruck, aber auch Hinweise auf passende Angebote: »Wir wertschätzen euren täglichen Einsatz. Mit innovativen und hilfreichen HRS Services«, heißt es etwa in einem Film, bevor Business-Tarif und Mobile-Special-Tarif ins Spiel kommen.

Filme mit persönlichem Touch: Auf einer speziellen Online-Seite können Nutzer eine Dankesbotschaft mit Namen und Foto personalisieren. Mehr als 22.000 User haben bereits einen solchen Clip an Kollegen verschickt oder in einem sozialen Netzwerk gepostet.

Deutschland sucht die Businesshelden: Geschäftsreisende, die sich bewerben, können als Hauptpreis ein Plakatshooting gewinnen. Über Helden und ihre Hürden soll außerdem in der Wirtschaftswoche berichtet werden. Gewinner können auch als Testimonial in Erscheinung treten. »Wir lassen dann echte Leute zu Wort kommen und inszenieren uns gemeinsam«, frohlockt Grafweg.

Things Business Travellers Don’t Say: Morgens um halb vier aufstehen, ich liebe es – so etwas würden Geschäftsreisende nie sagen. Oder doch? Für die Kampagne greift HRS Gedanken aus dem Reisealltag auf und postet sie auf Facebook. »Wir gehen da ein bisschen provokativ vor, um Insights aus der Zielgruppe zu bekommen«, sagt Norman Grafweg.

Auf Du und Du

»Als Marke, die auf diese Zielgruppe ausgerichtet ist, wollen wir Danke sagen und zeigen: Wir verstehen euch und geben euch die nötige Anerkennung«, erklärt Senior Brand Manager Norman Grafweg die Hintergründe der Kampagne. Um diesen Hebel nutzen zu können, haben er und sein Team die Bilder und Botschaften entsprechend getrimmt: »Auf dich kann man zählen, mit dir läuft der Laden. Und dafür hast du mehr verdient als einen feuchten Händedruck. Du verdienst größte Anerkennung«, heißt es heroisch in den personalisierbaren Videos. Bingo, meint der HRS Mann: »Da fühlt sich doch jeder sofort abgeholt, und es entsteht eine emotionale Bindung.«
Verständnis und eine direkte Ansprache – genau das will die Kundschaft, sagt Grafweg. Das sei eben nicht mit Förmlichkeit und Distanz zu erreichen, sondern mit griffigen Formulierungen (»Mit deinem Einsatz hast du doch schon so manchem Kollegen den Arsch gerettet«) und Szenen aus dem echten Leben: Manager im Flieger, im Konferenzraum – am Pissoir.

Investition in die Zukunft

Hinter der Werbestrategie steht freilich noch ein weiteres Ziel: Differenzierung. »Der Markt ist hart umkämpft«, sagt Grafweg. In Zeiten, in denen sich Hotelbuchungsportale immer ähnlicher werden, gelte es nun mal, sich von der Konkurrenz abzugrenzen und seine Markenbekanntheit zu verteidigen. »Mit unseren Aktionen wollen wir Akzente setzen, sodass Business-Reisende uns als perfekte Partner wahrnehmen«, betont er.
Nicht zu werben sei dagegen keine Alternative. Weil andere Player großes Geschütz auffahren und Unsummen in TV- und Online-Maßnahmen investieren. Grafweg ist überzeugt: »Wer nicht wirbt, wird irgendwann aus dem Wettbewerb gedrängt.« Überdies riskierten Werbemuffel die Loyalität ihrer Kunden. Und das wäre fatal, denn Geschäftsreisende sind verlässliche Umsatzbringer: Ein »klassischer Performer« reist mindestens zehn Mal im Jahr für sein Unternehmen und gibt ungefähr 148 Euro pro Tag aus, inklusive Ausgaben für Essen, Fitness und Wellness.
Zudem sind Geschäftsreisende Gewohnheitsmenschen: Wer einmal von einem Hotel überzeugt ist, weil er gute Erfahrungen gemacht hat, der kommt gerne wieder. Anders als Privatreisende, die sich stärker von Preisen leiten lassen, haben Geschäftsreisende nämlich keine Lust, ständig Ausschau nach neuen Anbietern zu halten.