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Guck mal, wer da eincheckt!

HRS weiß, wie Geschäftsreisende ticken.

Ein Großteil der Gäste ist aus beruflichen Gründen unterwegs. Doch wer sind diese Business-Helden eigentlich? Worauf achten sie beim Buchen? Und was erwarten sie von ihrem Zuhause auf Zeit? Wir haben diese wertvolle Kundschaft unter die Lupe genommen; drei von ihnen stellen wir vor.

Geschäftsreisende haben viele Gesichter. Und sie sind in ganz unterschiedlichen Missionen unterwegs: Vertriebler, die Produkte präsentieren und Deals einfädeln. Wissenschaftler, die sich mitunter auf gefährliches Terrain begeben. Geschäftsführer, die Kunden oder Lieferanten besuchen. Auch Blogger und Moderatoren kommen viel herum. Und hin und wieder geht sogar ein Hund mit auf Geschäftsreise. Für viele gehören Reisen einfach zum Job dazu – ob sie nun selbst unterwegs sind oder für andere organisieren. So oder so sind diese Business-Helden verlässliche Umsatzbringer: Klassische Performer reisen mindestens zehnmal im Jahr, viele haben Lieblingshotels.
Ihnen allen ist auch gemeinsam: Sie nehmen eine Menge Strapazen auf sich, um für ihr Unternehmen herumzureisen und die Kuh vom Eis zu holen. Einen Grund, sich zu beklagen, sehen die meisten darin jedoch nicht. Für viele sind Hotels aber somit weitaus mehr als eine Herberge mit Bett und Bad. Oft sind sie eine Art zweites Zuhause, das individuellen Ansprüchen gerecht werden muss.
Wie das im Einzelnen aussieht, verraten die 25 Top-Kandidaten des Wettbewerbs »Deutschland sucht die Business-Helden 2015« auf der Seite hrs.de/businesshelden/heroes. Mit ihren Porträts auf der eigens eingerichteten Website will HRS Geschäftsreisende ins Rampenlicht rücken und die drei Finalisten ermitteln. Die dann zum Beispiel als Testimonials bei der deutschlandweiten Business-Helden-Kampagne von Plakaten strahlen werden. Wer am Ende die meisten Likes erhält, landet auf dem Siegertreppchen. Drei der Top-25-Kandidaten stellen wir hier vor.

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Fels in der Brandung

Alexandra Bube, Sekretärin bei Linde Engineering

Wenn Alexandra Bube morgens gegen viertel nach acht in ihr Büro kommt, be­ginnt bereits »der täg­liche Wahnsinn«. Denn schon stehen die ersten Kollegen mit Reiseabsichten auf der Matte. Ihre Ziele liegen in Deutschland, Europa, Asien, Indien, Amerika – Linde Engineering ist weltweit im Anlagenbau tätig. Für die reisenden Mitarbeiter ist Alexandra Bube »der Fels in der Brandung« – Tag für Tag. Die Sekretärin, die immer ein Lächeln auf den Lippen hat, organisiert, storniert und zaubert jedes Auslands-Visum rechtzeitig herbei – gern auch mal von jetzt auf gleich. »Meine Kollegen müssen sehr oft spontan reisen.« Bis zu zehn Hotels bucht sie täglich, pro Jahr sind das 2.600. Komfort und ein zuverlässiger Service sind dabei ihre Top-Kriterien bei der Auswahl; die anstrengenden Dienstreisen sollen schließlich so angenehm wie möglich sein. Geräumige Zimmer, eine gute Internetverbindung und Konferenzräume im Hotel, darauf legen ihre Kollegen Wert. Alexandra Bube selbst reist »nur« bis zu drei Mal im Jahr. Dabei bevorzugt sie die Entdeckung anderer Länder und Städte.

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Wiederholungstäter

Andrea Naitana, Key Account Manager bei BNS Bergal, Nico & Solitaire

Andrea Naitana ist »ne echt kölsche Jung«. Unübersehbar ist das, sobald er mal irgendwo sei­nen Koffer abstellt. Denn darauf prangt das Logo seines Fußballclubs: des 1. FC Köln. Für sein Stammhotel in Mainz ist dies freilich nichts Neues: »Hier kennt man mich, meine Vorlieben und Macken.« Auf seinem Zimmer stehen dort immer schon ein Teller mit Käse und Weintrauben, eine kleine Flasche Wein und ein persönlicher Gruß bereit. Solche Zeichen der Wertschätzung findet der Außendienstler, der in Sachen Schuhzubehör unterwegs ist, toll. Circa 50 Nächte pro Jahr verbringt Naitana im Best Western am Rande der Innenstadt: »Dies ist mein zweites Zuhause.« Doch damit nicht genug: Insgesamt kommt Naitana pro Jahr auf ungefähr 125 Hotelaufenthalte, verteilt auf 25 Häuser. Egal, wo er absteigt, sein Zimmer erobert er immer nach demselben Schema: Zuerst checkt er, ob das Bad schön sauber ist. Danach packt er seine Hemden in den Schrank, legt alles parat, lässt frische Luft rein und geht schließlich raus, um die Gegend zu erkunden. Tipps für Sehenswertes und Restaurants holt sich die rheinische Frohnatur vor allem von Einheimischen.

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Bettenprofi

Jan Bobe, Leiter Marketing und Vertrieb Zentraleuropa bei Hästens Beds

Das Erste, was Jan Bobe macht, wenn er ein Zimmer bezieht: Er checkt das Bett. Mit dieser Materie kennt sich der Mann nämlich aus: Für einen schwedischen Premium-Bettenhersteller bereitet er Marketingkampagnen vor und unterstützt die Partner beim Verkauf. Dienstags bis donnerstags macht er sich auf zu seinen Kunden; jede Woche ist er on tour in Europa. Da der Manager weiß, wie wichtig erholsamer Schlaf ist – acht Stunden sollten es schon sein –, geht er immer früh zu Bett. Und zeitig steht er auf: Um 6:15 Uhr startet er in den Tag mit einem Glas Wasser und einer Runde Jogging. Erst danach gönnt er sich ein ausgiebiges Frühstück, denn »ohne Frühstück fehlt mir etwas«. Jedoch nicht um jeden Preis: Mehr als 22 Euro findet er beispielsweise überzogen, ebenso wie 20 Euro für einen Parkplatz. Am liebsten quartiert sich Bobe in Design­hotels mit mindestens vier Sternen in zentraler, aber ruhiger Lage ein. Bei der Wahl achtet er auf aktuelle Fotos, eine hohe Empfehlungsrate, kostenfreies Storno und Sparpreise. Kostenloses, schnelles WLAN ist für ihn ein Muss, und gegen eine Sauna hat er ebenfalls nichts einzuwenden