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Text: Björn Zimmer

Faktencheck: Beacons.

Wahrheiten und Unwahrheiten über eine neue Technologie.

»Beacons – Top oder Flop für die Hotellerie?« Mit dieser Frage titelte kurz vor Weihnachten ein Blog auf den Seiten der IHA. Stein des Anstoßes ist eine innovative Technologie, die nicht zuletzt durch das Investment von HRS in das Start-up Conichi in den Branchenfokus gerückt ist. Kritik ist gut – allein die Fakten sollten stimmen. Ein Check.

Aussage: »Der Nutzer muss eine spezielle App heruntergeladen und aktiviert haben. Auch dies ist ein Problem, denn bei den Konsumenten hat es sich so langsam ›ausgeappt‹; sie sind der Apps überdrüssig geworden, was keinesfalls ignoriert werden darf!«
Antwort: Zwar gibt es Studien, nach denen Smartphonenutzer auf ihrem Handy letztlich nur wenige Apps regelmäßig nutzten. Insgesamt aber steigt die App-Nutzung. Nutzer verbringen durchschnittlich drei Stunden am Tag mit Apps. Hauptmotivation für den Download einer App ist ihre Fähigkeit, eine bestimmte Aufgabe oder ein Problem zu lösen (Quelle: eMarketer). Apps vereinfachen uns den Alltag und sind integraler Bestandteil des Lebens – auch im Reisebereich sind sie längst angekommen, und Apps müssen daher in der gesamten Reisekette verfügbar sein. Mit HRS hat Conichi einen Partner gefunden, dessen App auf über 23 Millionen Geräten installiert ist – die Lösung von Conichi wird in die bestehende App von HRS integriert und erreicht somit eine große Zahl an Nutzern. Um zu funktionieren, muss die App nicht einmal geöffnet sein.

Aussage: »Der Direktbucher würde dann dem provisionspflichtigen Gast gegenüber benachteiligt werden, sprich, der ›wertvollere‹ Gast würde einen unpersönlicheren Service erhalten als der teuer erkaufte über den OTA.«
Antwort: Nein. Die Conichi-Lösung funktioniert bei jedem Gast gleich – unabhängig davon, über welchen Kanal er gebucht hat. Neben der HRS App findet die Lösung auch in einer eigenen Conichi-App Anwendung. Die App steht Usern kostenlos zur Verfügung und ist nicht an eine Buchung oder einen MyHRS Account gebunden.

Aussage: »Die gesammelten Daten bleiben nicht beim Hotel, sondern beim App-Anbieter.«
Antwort: Falsch. Der Gast stellt mittels Conichi dem Hotel jene Daten zur Verfügung, die für das Gästeblatt benötigt werden. Alle gesammelten Daten im Zusammenhang mit dem Hotelaufenthalt bleiben beim Hotel. Conichi entwickelt dafür derzeit Schnittstellen zu den gängigen PMS. Doch bereits jetzt lassen sich diese Daten über das übersichtliche Conichi-Management-Dashboard intelligent und einfach verwalten.

Übrigens: Die Behauptung, Bluetooth sei ein Energiefresser, gehört ins Reich der Mythen. Seit dem iPhone 4S gibt es Bluetooth Low Energy (BLE), welches fast keine Energie verbraucht. So ist Bluetooth Low Energy zum Beispiel auch Standard für die Türöffnung per App. Die neuesten Technologien sorgen dafür, dass WLAN und Bluetooth nur dann wirklich Strom verbrauchen, wenn die Features aktiv genutzt werden. Sind zwischenzeitlich keine Datenströme erkennbar, verbrauchen WLAN und Bluetooth kaum zusätzlichen Strom. Eine Vielzahl von Apps verwenden Bluetooth, Reisende sind sich dessen bewusst, wenn sie die Vorteile nutzen wollen. Laut einer Studie von Ströer und Deutscher Bahn haben bereits vierzig Prozent der Reisenden Bluetooth aktiviert.

Sind Sie an weiteren Fakten rund um Conichi interessiert? Mehr Informationen finden Sie unter www.conichi.com.